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Bürgertraber überzeugt bei hochdotiertem Rennen in Paris-Vincennes

Bürgertraber überzeugt bei hochdotiertem Rennen in Paris-Vincennes

Auch beim zweiten internationalen Rennen beeindruckte Klaus von Herten mit einer beachtlichen Leistung und beweist sich auf internationalem Parkett als starker Werbeträger für die Stadt Herten.

Bereits das ganze Jahr 2025 begeisterte der Hertener Bürgertraber Klaus von Herten nicht nur seine gut 180 Besitzer, sondern auch die nationale Trabercommunity. So waren u. a. der zweite Platz im Ostseecup in Hamburg, der Gewinn der Breeders Crown in Berlin sowie der Sieg eines ersten internationalen Rennens in Schweden bereits überaus herausragende Ergebnisse für die Hertener Bürgertraberfamilie. Dazu kam schließlich noch die höchste Traber-Auszeichnung, „Das silberne Hufeisen der Hall of Fame des deutschen Trabrennsports“ in Hamburg dazu. Diese würdigte die sportliche Arbeit der Hertener Bürgertraber, aber auch die wohltätigen Aktivitäten zu Gunsten von Kinder- und Jugendprojekten sowie die Bewerbung der Stadt Herten auf nationaler Ebene.

Aufgrund all dieser Leistungen wird Deutschland für Klaus von Herten inzwischen „zu eng“. So gibt es kaum noch nationale Rennen, welche er in seiner Klasse bestreiten kann. Daher auch der erste Start in Schweden und jüngst – am ersten Weihnachtstag – nun auch in der Traberhochburg Frankreich. Die Franzosen darf man mit Fug und Recht als trabrennbegeistert bezeichnen. So war es für den wohltätigen Hertener Verein etwas ganz Besonderes, dass Klaus ein erstes Rennen auf der berühmten Rennbahn in Paris-Vincennes laufen konnte.

Für Klaus war dies ein Rennen unter ganz neuen Vorzeichen. Schließlich gibt es dort einen fliegenden Start und das Rennen ist mit 2.700 Metern 600 Meter länger als normalerweise in Deutschland, erläutert der Vizechef der Bürgertraber, Bernd Szumigala. Trotz dieses für Klaus ungewohnten Rennverlaufs hat er sich ausgesprochen gut geschlagen. So führte er, mit dem Franzosen Anthony Barrier, der Klaus erstmalig fuhr, bereits kurz nach dem Start über weite Strecken das Feld an, so Geschäftsführerin Alexa Brachmann. Auch wenn nach der 2.100-Meter-Marke noch drei Traber an ihm vorbeizogen, war der vierte Platz – gerade im extrem starken französischen Gegnerfeld – eine weitere Glanzleistung, so die sportliche Leiterin Kerstin Oex. Auch Züchter und Vorstandsmitglied Laurenz Meßmann findet nur Worte der Begeisterung für seinen Zögling. Aber auch Schatzmeisterin Silke Tepper ist hochzufrieden, spült dieser 4. Platz doch weitere 3.200 € für wohltätige Zwecke in die Bürgertraberkasse. Eine Summe, für welche die Bürgertraberpferde früher einen Sieg in einem gut dotierten Rennen einfahren mussten, klärt Ehrenmitglied Michael Polubinski auf.

Dabei zeigt sich der Vorsitzende der Hertener Bürgertraber, Wolfgang M. Kühn, von dem Umstand beeindruckt, welche Werbewirkung Klaus von Herten nun auch auf internationalem Parkett erreicht. Schließlich erklären die Rennmoderatoren bei den Medienübertragungen nicht nur den Bürgertrabergedanken, sondern sprechen auch immer wieder die Stadt Herten als Namensbestandteil von Klaus an. Immerhin ist Klaus von Herten der erste sportliche Vertreter der Stadt Herten seit 1966 auf internationaler Bühne in einem Regelturnier. Damals war es das Rollhockeyteam der SpVgg Herten, welches im Europapokal angetreten ist.

So sind nicht nur das Vorstandsteam, sondern alle über 180 Mitglieder der Hertener Bürgertraber gespannt, wie es 2026 weitergehen wird. Dabei mahnt Ehrenmitglied Michael Polubinski alle Bürgertraber: Lasst uns diese herausragenden Erfolge genießen! So etwas hat es in der 25-jährigen Vereinsgeschichte noch nicht gegeben und wird sich vermutlich nach diesem Ausnahmepferd kaum wiederholen lassen.