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Ein beeindruckender 3. Platz für Klaus von Herten in Frankreich

Ein beeindruckender 3. Platz für Klaus von Herten in Frankreich

Auch in diesem Jahr macht der nunmehr 5-jährige Traberwallach „Klaus von Herten“ seinen inzwischen 181 Mitbesitzern bei den Hertener Bürgertrabern viel Freude. So erzielte das Hertener Erfolgspferd am vergangenen Wochenende auf der Trabrennbahn des nordwestlichen Pariser Nobelvorortes Enghien-les-Bains trotz sehr starker Konkurrenz einen phantastischen dritten Platz.

Wie hochrangig die internationalen Rennen von Klaus von Herten inzwischen sind, zeigt sich, dass mit diesem dritten Platz mit 6.440 € immerhin die bisher dritthöchste Bruttogewinnsumme der Bürgertraber seit Gründung erzielt wurde, was besonders Schatzmeisterin Silke Tepper freut. Bekanntlich fließen die Nettoerlöse aus den Renngewinnen in wohltätige Kinder- und Jugendprojekte in Herten und Umgebung. Auch wenn Klaus aufgrund seiner erreichten Erfolgsklasse inzwischen überwiegend an internationalen Rennen teilnehmen muss, so macht es Bürgertraberchef Wolfgang M. Kühn doch sehr stolz, wie der Name „von Herten“ nun auf dem internationalen Parkett in Erscheinung tritt. Ein kaum bezahlbares Stadtmarketing, was vollkommen auf die Idee des damaligen Bürgermeisters und Mitbegründers Klaus Bechtel einzahlt, auf den der Name des aktiven Bürgertraberpferdes auch zurückzuführen ist und der mit den Trabern den Namen Herten für das Stadtmarketing überregional bewerben wollte.

Dabei wird auch das mediale Interesse an dem Hertener Pferd immer größer. So berichtete am Wochenende ein Sportreporter kurz vor der Live-Übertragung des Rennens 2:28 Minuten von Klaus, dessen Erfolgen sowie Herten und dem Bürgertrabergedanken. Dabei zeigte er sich von der aktuell überaus starken medialen Beachtung der Bürgertraber und ihres Pferdes begeistert. So hat jüngst eine bundesweit aufgestellte Mediengruppe in den Sonntagsausgaben all ihrer Zeitungen von Hamburg, über NRW bis Berlin umfangreich über den Hertener Charity-Verein berichtet. Wie sagte der Reporter: „eine großartige Werbung für Herten und den Trabrennsport“.

Für Klaus steht nun aber erst einmal „Urlaub“ an. So informierte die sportliche Leiterin der Bürgertraber, Kerstin Oex, dass Klaus für rund zwei Monate eine Auszeit auf niederländischen Wiesen bekommt, um mit etwas Meeresluft, Kraft und Energie für die weitere Rennsaison zu tanken. Gespannt sind dabei Bürgertrabervize Bernd Szumigala und Geschäftsführerin Alexa Brachmann, in welchem Land Klaus von Herten als nächstes starten wird. Der Züchter von Klaus und Bürgertraberbeisitzer Laurenz Meßmann, vom bekannten Trabergestüt in Waltrop, hält einen Einsatz in Schweden nicht für ausgeschlossen. Man darf also gespannt sein. Vor allem auch, was der aktuelle Urlaub des Pferdes bewirkt. Immerhin hat Klaus im letzten Rennen seine Lebensbestzeit von 1:12,5 Minuten auf 2.100 Meter Rennstrecke erzielt. Bisher lag seine Bestzeit bei 1:12,6 Minuten auf 1.900 Metern, wie Ehrenmitglied Michael Polubinski mit merklichem Stolz noch einwarf.